Chris zum Göhrde Eichengrund
Sein Wurftag war
der 22. August 2007. Bis zum 09. Februar 2009 verbrachte er seine Jugend bei Manfred Mahlau in
Hemmoor, einem kleinen Ort nah bei Hamburg. Mit Hilfe eines
Tiernothilfevereines wurde er zusammen mit mir abgeholt. Warum? Der Vorbesitzer konnte sich
plötzlich nicht mehr so um den
Hund kümmern wie es sich gehört hätte. Wenig oder gar keinen Auslauf, das
abgeteilte Stück Garten war eine einzige Hundetoilette. Haufen an Haufen!
Keine
Erziehung, dazu schön bequem Trockenfutter aus der Tüte (Chappi-igitt!) und
ein Fell, das so ungepflegt war, dass es von einem Profi erst einmal in Form
gebracht werden musste. Die dunkelbraun verkrusteten Ohren ließ ich reinigen.
Sie waren ein Paradies für Parasiten. Zum Glück
hatten diese noch keinen Schaden angerichtet.
Für mich sieht es nach einem
schon seit langem vernachlässigten Hund und nicht nach einem plötzlichen Notfall aus.
Es gibt Menschen die sich lieber kein Tier zulegen sollten.
"Keine finanziellen Interessen!"
hieß es wiederholt am Telefon. "Ich möchte nur das der Hund in gute Hände
kommt." Von wegen! Auch dieses Versprechen wurde gebrochen. Nach
vielen hundert Kilometern Anreise hieß es dann doch Hund gegen Geld! Warum so unehrlich? Von einem
pensionierten Zollbeamten und angeblichen Hundefreund hätte ich mehr
erwartet. Die Gespräche am Telefon ließen einen loyalen und fairen Mann
vermuten. Der plötzliche Krankheitsfall in der Familie ist sehr bedauerlich.
Das dies der Grund für den Zustand des Hundes ist bezweifle ich jedoch sehr.
Gleiches gilt für die zugesagte Rückerstattung
der zu Unrecht geforderten Gebühr. Bislang
lässt auch diese trotz mehrfacher telefonischer Zusicherung auf sich warten!
Wenigstens waren alle Papiere in Ordnung und 1 (eine!) Impfung pünktlich
gesetzt. Die aktuelle Impfung war bei der Übergabe am 9. Februar 2009 bereits
seit dem 16. November 2008 überfällig!
Nachtrag: Am 10.03.2009
kam eine Teilzahlung in Höhe von 50% (Ratenzahlung war aber auch nie vereinbart)
Aber nun - seht
ihn euch an - ein Prachtkerl. Vom ersten Tag an reichlich Auslauf,
die dringend notwendige Erziehung sowie
regelmäßige Pflege. Futter so natürlich wie irgend
möglich. Frischfleisch, Pansen, etwas Gemüse als Basis. Dazu
mal Nudeln, Reis, Kartoffeln. Putenhals oder Rinderrippen gibt es als Highlights. Seine
Ration hat er
stets in wenigen Sekunden verputzt und es bleibt kein Krümelchen
übrig. Seine Furze stinken - wie sollte es anders sein - und das Fell glänzt wieder!
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1-A-Futterlieferant?
Monis Futterquelle! Hier geht es zu ihren
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Es ist eine Freude mit diesem
herrlichen Tier unterwegs zu sein. Interessant als was für eine Rasse die
staunenden Passanten ihn immer einschätzen. Wolfsspitz wird sehr selten
genannt. Oft ernten wir nur ungläubige Blicke wenn wir Spitz als Rasse
angeben.
