tourbericht teil-4
Im 4. Teil geht es von Las Vegas zu diversen Zielen in der Umgebung und zurück nach Las Vegas
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23.2.2006 Red Rock Canyon. Reingefahren und die Panoramastrasse entlang. Hoch auf ca. 1.400 m und dann auf dem höchsten Punkt übernachtet. Kein Geräusch. Absolute Stille. Wann hat man die schon?? Kein Lufthauch, klarer unbeschreiblicher Sternenhimmel. Kein Mond. Stille. Einfach kein Geräusch - richtig unwirklich. Der nächste Tag führte durch den Canyon weiter bis nach Blue Diamond, einer Ortschaft mit ca. 300 Einwohnern, einem Grocery Store und einer Bücherei mit Internet. Bleibe hier eine Nacht und starte morgen in Richtung Hoover Damm. Das heißt nochmals durch Las Vegas und weiter in Richtung Süd-Ost. Angenehmer Nebeneffekt, in der Bücherei nochmals das Internet nutzen. Das Streifenhörnchen (?) ist ein "Antelope Squirrel" und war in der Nacht mein Nachbar. Das Bild täuscht natürlich, ich benutzte ein 400 mm / 520 mm Objektiv. Der Vogel (Nr. 1) ist ein "Vermillion Flycatcher", männlich. 24.2.2006 Eine Nacht nahe bei Blue Diamond geschlafen. Dieser Ort war im 19 Jh. eine Station für die Treks aus dem Süden über Texas nach Kalifornien. Hier wurden Pferde gewechselt und etwas Handel betrieben. Hat sich dann aber nicht weiter entwickelt, die Eisenbahn kam dazwischen. Dinner im warmen Schlafsack. Zelt ist unnötig, zog nur den Biwaksack über den Schlafsack. Weniger der Temperatur wegen mehr um den Schlafsack sauber zu halten. Es ist halt trocken und staubig. Und nach dem Dinner die Kopfhörer aufgesetzt. Kaum zu glauben, Rammstein-(Homepage) Totale Stille und dann Rammstein-(Biografie) Herrlich. Ab und an muss es sein.
Aufgabe für die Mittelstufe oder Experimentierfreudige: In Bild 11 oben seht ihr eine 2 L Flasche gefüllt mich Milch (3,5% Fett) und eine identische Flasche gefüllt mit Pepsi. Am nächsten Morgen war die Milch gefroren, die Pepsi nicht. Fragen: 1) Warum gefror die Milch, nicht jedoch die Pepsi? 2) Wie kalt war es etwa in der Nacht? 3) Wie kalt muss es sein damit Milch und Pepsi gefrieren? 4) Was esse ich nun statt Corn Flakes mit Milch zum Frühstück??
Eiswerbung an einer Tankstelle in der Wüste, ein Spatzenpaar hat es sich hier gut eingerichtet ; Hausnummer auf amerikanisch, hatte auch schon ein hochkant gestelltes Flugzeug als Hausnummer (für einen kleinen Flughafen) gesehen. Ist eben USA ; Das ist einer von denen, der absolut unnötigen, geilen, Sprit schluckenden Monster. Oft einfach nur das Auto der Hausfrau. Man(n) fährt hier ein paar Nummern größer! SOS aus Toronto, irgendetwas ist in einer Auktion schief gelaufen. Bleibe daher und dem Internet wegen einen halben Tag und eine Nacht länger in Las Vegas. Hoffentlich kann das Problem schnell gelöst werden. Fahre somit morgen gegen Mittag weiter zum Hoover Damm. 25.2.2006 Noch bis Boulder City gefahren. Die Stadt entstand als Wohnunterkunft für die Staudammarbeiter. Früher war es ein verschlafenes Bergdorf. Heute Touristenzentrum neben Las Vegas und dem Staudamm. Netter Schlafplatz - oder ? Am nächsten Morgen dann mit bis zu 66 Km/h runter zur Staumauer gefahren. Aber das muss irgendwann wieder hochgefahren werden - eine Durststrecke! Bäume? Schatten? Nicht hier! Der Anhänger beginnt bei knapp über 50 Km/h ein Eigenleben zu führen. Schwingt sich auf und bringt sogar das Rad aus der Spur. Dann kaum mehr einzufangen. 26.2.2006 Mit dem Rad über den Damm. Was für ein geiles Gefühl! Auf der anderen Seite die Uhr umstellen, hier ist Arizona, 1 h Zeitunterschied. Oder halt wieder zurück fahren. Bleibe noch etwas in Bolder City, der Ort hat was. Guten Kaffee, nette Läden (Schaufensterbummel). Und seht selbst. Viele Kakteen - richtige Kakteen! Und scheint mal die Sonne nicht, es gibt einen Drink (Bild 4)! Klappt aber nur wenn die Bar geöffnet hat. Heute, Montag, geschlossen und keine Sonne! So misse ich den Drink und die Sonne! Das sollte morgen zwei Drinks wert sein. Am späten Nachmittag aus Bolder City raus in Richtung Las Vegas. Vergiss die zwei Drinks. Es gibt noch viel zu sehen. Will mir Gaylas Empfehlung, die "Piratenshow" ansehen. Wie es passierte keine Ahnung, wunderte mich irgendwann über den starken Verkehr und die vielen Trucks. Ich war auf der Interstate 515! Es wurde dunkel und ich rollte mit gut 26-28 Km/h leicht bergab dahin. Nächste Ausfahrt? Nein! Keiner hupte, keinen störte es. Der Randstreifen ist ca. 3 Meter breit - Platz genug. Nahm die Ausfahrt Henderson und blieb hier über Nacht im Zelt. Es regnete etwas. Später auf der Karte gesehen: Die Interstate (so etwas wie eine deutsche Autobahn) mündet in den Highway ein, statt umgekehrt! So wurde aus dem für Fahrräder zugelassenen Highway die Interstate. Darauf soll mal einer kommen. Egal, wieder in Las Vegas und es regnet in der Wüste. Aber erträglich und auch der Wind, fast Sturm, macht nichts. Das Zelt ist stabil. 1.3.2006 Sonne lacht, Homepage in der Bücherei aufgefrischt und dann auf einen Drink ins Hilton Garden Inn - Gratulation nach Berlin und alles, alles Gute. Prosit. Fahre später nach Norden, den Strip erneut entlang zur Nelly US-Air Forces Base Nevada. Mal sehen was es zu sehen gibt. Hier noch ein paar Eindrücke von Las Vegas. 2.3.2006 Air Force Base - Vergiß es. Bereits 3 Mls vor dem eigentlichen Gelände stoppt mich ein 3 m hoher Zaun. Die Flugzeuge sieht man in der Ferne, Luft flimmert jedoch so stark, keine Bilder möglich. Aber dafür in die Berge gefahren. Auf 2.110 m Höhe geklettert. Nun hat der Winterstart seinen Vorteil, die Sonne knallt, aber es ist erträglich. America West, eine von denen bringt mich zurück , Schießen können sie, aber das Lesen... , Auch in der fast menschenleeren Wüste gilt das Tempolimit! , klar, ich selbst (Bilder oben)
Wenn schon hier dann auch den Zion NP besuchen. ca. 260 Km (Interstate) entfernt von Las Vegas, sollte der Hin- und Rückweg nebst 2-4 Tage im Park möglich sein. Los geht es heute, 3.3.2006 am Nachmittag da ich noch die Vorräte auffrischen und die Homepage aktualisieren will (wenn ihr das lesen könnt bin ich damit natürlich schon fertig) 3.-4./3.2006 Innerhalb von ca. 24 Stunden war ich dreckig wie nie auf der Tour, sauber und relaxt wie nie auf dieser Tour und den schnellsten Tagesdurchschnitt mit ..! Aber der Reihe nach. "Was ist der beste Weg nach Utah, wenn ich nicht die Interstate 15 nutzen kann?" fragte ich den Chef einer Autovermietung. "Ganz einfach...!" und er beschrieb mir meinen Weg erneut an der Nelly Airforce Base entlang (Bild 2 und 3). Den Weg fand ich auch, selbst die kleine Strasse an den Bahngleisen, die mich direkt nach Utah bringen sollte. Nach 35 Mls wurde aus der Strasse ein Sandweg. Nach weiteren 5 Mls eine Schotterpiste. Im letzten Dämmerlicht das Zelt aufgebaut. Wir hatten kräftigen Südwind, herrlich. (Bild 5 und 6) Herrlich? Ja, Utah liegt Nordnordost! Rückenwind! Tagesdurchschnitt 26,22 Km/h. Und knapp über 100 Km auf dem Zähler - Start war um 13.00 Uhr! Der nächste Tag machte alles, aber auch alles zunichte. Der Schotterweg endete nach mühsamen 8 Mls an einer Steilwand. Es ging ca. 35-40 m steil runter. Was tun? Zurück? Nein! Fahrrad runter gekraxelt, dann den Hänger und letztlich das Gepäck. Wir sahen aus wie die Staubmänner! Rot an den Beinen vom Sand und vom Kopf bis zu den Knien grau vom Kalkstein am Abhang. War es das? Aber nicht doch! Nun durch die Steppe geschoben, 6 Stunden schieben um dann an eine Strasse zu gelangen. Uns trennte nur noch ein Stacheldrahtzaun. Rad und Hänger trennen, Gepäck abschnallen und rüber heben, zusammenbauen und der Strasse bis zur Interstate mit Raststätte gefolgt. Wasser! Essen! Und dann auf die Interstate 15 rauf gefahren und gut bis nach Mesquite, gerade noch in Nevada, gelangt. Zweimal überholte uns die Highway Patrol, keine Reaktion. Na toll, so haben wir doch noch am Abend 75 Km geschafft. Am nächsten Morgen festgestellt dass Bikes an der I-15 abschnittsweise erlaubt sind. Bei erlaubten 75 Mls/h - für Autos natürlich. Aber 3 m Randstreifen sind ok. Der Ort ist wie eine Oase. (Bild 10) Und im Hotel "Oasis" schummelte ich mich dank der netten Mädels die dort Quartier und einen Schlüssel hatten, in den Palmengarten ein. Riesiger Swimmingpool und etliche Whirlpools. Als erstes war die Dusche meine (nur lauwarm, schade aber wer will meckern nach der Strecke?) danach bestimmt 1 Stunde im Pool relaxt und die Massage genossen. Nein, nicht die Mädels massierten sondern die Unterwasserstrahlen. Man(n) ist ja auch so zufrieden. 5.3.2006 Heute früh wieder auf die Interstate 15 nach Norden und dann nach einigen Meilen auf den alten Highway 91 gewechselt. Ich folge einfach meinem Schatten (Bild 8 oben). Es geht konsequent nach Norden. Und konsequent bergauf. Man hatte mich gewarnt, es könnte anstrengend werden. Aber wenn das eine fette Polizistin, die den ganzen Tag im Auto sitzt, sagt, muss das nichts heißen. Denkste. Es ging 4 Stunden aufwärts. Hinter jeder Kuppe auf die lange Abfahrt spekuliert - kam und kam nicht. Nichts ging mehr, im Schatten eines Felsvorsprungs 30 Minuten Pause. Und weiter, keine 500 m (fünfhundert) und die Abfahrt war erreicht. Bis zu 66 Km/h runter bis St. George. So waren wir in Nevada, Arizona und nun in Utah. Jetzt sind es noch 12 Mls auf der I-15 und 40 Km Highway bis zum Eingang des Zion NP. Sollte morgen am Nachmittag erreichbar sein - wenn nicht zu viele Berge dazwischen liegen. 6.3.2006 Gemäßigtes Auf und Ab und nach ca. 65 Km am Zion NP angelangt. Doch halt, nicht ganz. Es fehlen noch 3 Km und die nutzt die Tourismus-Industrie geschickt aus. Aber wenigstens haben hier die Architekten ganze Arbeit geleistet, die Bauten passen! Sonst nur Nepp, Kitsch und sonstige überteuerte Staubfänger. Sitze in der Lobby, bin der einzige Gast im einzigen Hotel, klar es ist auch hier Winter. Wollte den Shuttle-Bus durch den Park nehmen und Zeit sparen - geht nicht. Der fährt erst ab April. Das heißt mit dem Rad durch den Park. Das gibt Muckis, starke Steigungen sind angesagt. Werde versuchen, den Hänger irgendwo abzustellen. Mit leichtem Rad, Hund, Schlafsack und Proviant sollte es gut gehen. Die Zeit wird sonst knapp.
7.3.2006 Das ist der Vorteil wenn man nah der Strasse schläft: Um 7.30 Uhr gestartet, die Autos haben uns zeitig geweckt. Der Shuttle-Bus durch den Zion NP fährt tatsächlich erst ab April. Zu Fuß oder Fahrrad kein Eintritt, die Strecke ist nicht zu schaffen und zelten im Park nicht erlaubt. Man zahlt zwar Eintritt für 7 Tage, auch wenn man nur 1 Tag Zeit hat, muss aber am Abend wieder raus. Blöd für mich. Gut für die Anwohner der Umgebung, überall werden Parkplätze teuer vermietet. Spaßeshalber fragte ich was mein 1-Mann-Zelt pro Nacht kostet, Antwort $ 7.00 ohne Dusche oder gar Kaffee. Bin somit auf dem endgültigen Rückweg, Zurück nach St. George und dann entweder wieder den Hwy 91 oder die I-15. In Mequite lockt dann nochmals der Whirlpool und die Staubstrecke durch das Valley of Fire kann man ja diesmal auslassen. Der Weg von Mesquite über St. George nach Zion ist trotz der teilweise starken Anstiege herrlich. Grandiose Berge, traumhafte Landschaften und sehr wenig Verkehr - das sogar auf der Interstate (Sonntag) In St. Georg bei einem Kaffee Large (immerhin 24 Oz oder ca. 710 ml!) fiel die Entscheidung, ich fahre zurück auf der Interstate.
(Broiler, dachte das ist eine Wortschöpfung aus dem Osten...! Gesehen in St. George)
Nach nur 5 Km auf der I-15 fing es zu regnen an und der Sonnenuntergang ist auch nicht mehr fern. Das Zelt also in aller Eile aufgebaut. Sonnenschein vom Sonnenuntergang und zugleich Regen von der dunklen Wolke über und neben mir. Ein Regenbogen die Folge. Laut ist es, aber trotzdem gut geschlafen. Und lange, von abends um 6.00 Uhr bis um 7.30 Uhr am Morgen. Und sogleich Richtung Süden gestartet.
8.3.2006 Was für ein Ritt! Was für eine Landschaft. Fahren durch Canyons, überqueren mehrmals den Virgin River. Sonne lacht von schräg vorn, der Wind bläst kräftig von schräg hinten. Aber Canyons und Flüsse überquert man über Brücken. Und Brücken haben hier keinen Randstreifen. Ich fahre auf der Fahrspur auf dem weißen Streifen. Die Trucks sind hier mächtig breit, einige überbreit. Zum Glück kam keiner dieser Riesen-Dinger auf der Brücke an mir vorbei. Noch einmal würde ich das nicht machen! Fotografieren? Nur während der Fahrt an Stellen mit breitem Randstreifen und das aus der freien Hand. Anhalten? Durch den Sucher schauen? Keine Chance. Die Bilder geben die Landschaft auch nur annäherungsweise wieder. Ist unbeschreiblich! 9.3.2006 Fahre seit fast 4 Stunden auf der absolut ebenen und breiten Interstate nach Süden. Fahre? Ich krieche! Teilweise mit weniger als 10 Km/h. Sogar die langsamen LKW überholen mich mit einem Siegerlächeln. Ha Ha! Erzähle mir selbst dämliche Witze - ob es hilft? Der Wind der mich vor Tagen so zügig aus der Stadt geblasen hatte weht mir nun noch kräftiger entgegen. Die letzten beiden (und einzigen) Tankstellen hatten kein Tierfutter, Felix hat Hunger und so müssen wir heute bis Las Vegas zurück. Sonst hätte ich das Zelt aufgestellt und morgen auf weniger Wind gehofft (zum Glück weitergefahren, Sturm hielt weitere 3 Tage an)! Den Tag mit kräftezehrenden 96 Km beendet und dafür ca. 7 Stunden gebraucht. Hände schlafen ein, die Eier sowieso. Nicht aus Müdigkeit! In Las Vegas meinen alten Zeltplatz aufgesucht. Das hieß einmal durch die Stadt fahren. Allein das sind 22 Km! Gegen Abend wird aus dem Wind ein heftiger Sturm. Es hagelt in der Wüste! Das Zelt hält. 11.3.2006 Samstag. Starker Wind. Ab und zu Hagel. Keine Lust zu gar nichts. Sitze einige Stunden im Starbucks, Kaffee, Musik, Homepage, in Gedanken eigentlich schon fast in Kanada. Nun heißt es "nur" noch einen Karton für das Rad besorgen und einen Reisebehälter für Felix kaufen. Werde versuchen ihn in die Kabine zu bekommen. Wer sieht ihn schon? Nur die Security. Die interessiert sich nicht mehr für das Einchecken zahnloser Hunde, mehr für Taschenmesser und Schusswaffen. Es könnte klappen. 13.3.2006 Noch einmal durch den "Ort" fahren, bei meinem Lieblingsteam "7-eleven" einen Kaffee und in der Coin Laundry alles durchwaschen. Mehr ist nicht zu tun. Der Sturm ist nun nach 5 Tagen zu einem kräftigen Wind abgeflaut. Und ohne Hagel, die Sonne lacht ist es erträglich. Eine Nacht noch hier und eine im Flieger - dann liegen die USA hinter mir. 14.3.2006 Alles geklappt bis auf die Bikebox. Nun kenne ich fast jeden Bikestore in der Stadt und Umgebung. Was tun? Vormittags zum Airport, Problem geschildert und: "No Problem, turn the handlebar and remove the pedals. Wrapp the bike and that is all." Na, es geht doch auch einfach. Hätte man das vorher gewusst. Egal. Nun den Sonnenschein genießen und ein wenig mit Toronto telefonieren - das tut gut. Honey-Bunny; morgen haben wir wieder einen Kaffee zusammen. Habe noch eine "Standard Soldaten Malzeit warm" in meinem Gepäck. Ein Geschenk eines Truckfahrers. Sollte ich morgen mal probieren. Irgendeine Chemie ist da mit drin die das Ganze aufwärmt. Was es gibt? Gibt auch zu denken, an der Eingangstür zur öffentlichen Bibliothek gesehen. Der Internetzugang ist kindergerecht gefiltert, Schusswaffen sollen die Kids aber bitte zuhause lassen. Gut so! (siehe Bild unten) Die Soldatenmahlzeit vergaß ich und aß diese viel später im Flughafen Newark / NJ auf dem Fußboden sitzend. Ja, ohne zu fotografieren. Eigentlich schade, aber das Einchecken war auch so schon stressig genug. Aber lest selbst:
15.3.2006 Die Rückreise war ein Abenteuer für sich. Fahrrad wurde nach einigem Verhandeln kostenlos mitgenommen - ohne Box - sogar der Anhänger ging als Gepäckstück durch. Aufatmen. Aber ewig von einem Schalter zum anderen geschickt, Treppen rauf und runter mit dem Gepäck, der Fototasche und Felix in der Ortliebtasche! Den Felix in die rote Packtasche gesteckt und da ich auch keine Hundebox gekauft hatte, einfach nicht angemeldet und mit rein ins Flugzeug genommen. Es macht sich bezahlt einen trainierten Hund zu haben. Nur der Sicherheitsdienst sah ihn aber fand ihn soooo süß. Klar, die interessieren sich nicht für das Ticket sondern für Bomben und Nagelfeilen (verboten). Bei der Landung wurde er durch Zufall doch entdeckt und ich musste im Flieger sitzen bleiben um mir vom Supervisor (extra gerufen worden) eine Predigt anzuhören. Das war es? Nein. Bei den Kanadiern wurde mein Hundepass verlangt. Ich konnte den nicht finden (bis heute nicht). Nach 2 Stunden war alles endlich erledigt, ohne die fällige Einfuhrgebühr zu zahlen, das haben DIE dann wohl vergessen. Neuer Stempel im Reisepass für die nächsten 6 Monate. Und zügig über die Autobahn, bin ja langsam geübt, vom Flughafen nach Toronto gefahren. Ja, genau genommen ist der Flughafen Toronto in Mississauga. Dann ein verspätetes Frühstück mit Honey-Bunny und damit endet diese Tour. Damit oder mit dem Starten der Waschmaschine für all die schmutzige Wäsche? Oder mit dem Fazit? Ja, es endet mit dem Fazit. Oder gehört der europäische Teil noch dazu? Warum nicht. Das ist dann Teil 5 und 6, letzterer wird aus persönlichen Gründen aber erst später veröffentlicht.
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