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Nun geht es in Richtung good old europe, von Toronto über Newark / NJ, Irland, Holland...

16.4.06

 

Von Toronto in Richtung USA, es geht auf einfacher Strecke nach Niagara Falls, dort wird die Grenze zu den USA überquert. Weiter durch den State New York, Pennsylvania nach New Jersey. Werde hier nicht minutiös berichten, lasse liebe ein paar Bilder sprechen.

Bild 1) Alte, ehemals zur Whiskey Auslieferung benutzte LKW, nun dürfen sie verrotten.

Bild 2) Star auf dem Giebel der stillgelegten Destillery

Bild 3) Destillery mit Feierabenduhr, heute eher Bummelmeile für Touristen

Bild 4) In einem Stadtpark in Toronto

Bild 5) Modernes Toronto, letztmalig für die nächste Zeit

Bild 5) Toronto

Bild 6) Strassenszene

Bild 7) State New York, Landwirtschaft

Bild 8) Landwirtschaft, ausgedient Stat NY

Bild 9) Lokomotive zum Schneeräumen, Ausstellungsstück Museum

Bild 10) Das sind sie die patriotischen, verblendeten Amis! Mit Jubel in den Tod

 

6.5.06

Nach dem "Dreiländereck",  Pennsylvania, New York und New Jersey bin ich nun in New Jersey. In 3 Tagen geht mein Flieger nach Dublin. Bekomme ich das Rad, den Anhänger UND den Hund ins Flugzeug? Zu welchem Preis?

 

9.5..06

Am Morgen, in der Nähe von Newark, zum Tierarzt. Eine Schlafpille für Felix gekauft. Die Pille gab es für $ 9.00 - ok. Aber das Rezept inklusive einmal abtasten kommt auf $ 56.00!! Da es ohne Rezept nicht geht keine Wahl. Aber es ist heftig!

Am Nachmittag dann zum Flughafen, es geht nur die Interstate. Wie schon öfter, rauf auf die Autobahn und gehofft lebend anzukommen. Dicker Verkehr und anders als in Europa, hier gehen Ausfahrten nach links und rechts ab. Ich muss also über 4 Spuren in die Linksabbiegespur!

Im Flughafen dann eine Bikebox gekauft und das Rad nach etwas Smal Talk mit der süßen Maus am Counter für $ 5.00 in den Flieger bekommen. Anhänger ging als Gepäck durch. Den Hund ließ ich in der Tasche, nicht angegeben und auch rein bekommen. Den Flug verschlief er total, im Gegensatz zu mir.

 

Bild 1) Dublin, Mai, Regen!

Bild 2) Dublin, Mai, es hat geregnet!

Bild 3) Morgen in der "BILD": Irlands Pferde magersüchtig!

Bild 4) Dublin am Wasser

Bild 5) Parke mein Gefährt an der Tempel Bar

Bild 6) Dublin, Bars, nachts

Bild 7) Picknick im engsten Freundeskreis

Bild 8) Ohne Worte, schwer dran vorbeizugehen!

10.5.06

Morgens in Dublin. Sonnenschein und vor allem die befürchtete Quarantäne für Felix fiel aus. Keiner fragte mich ob ich ein Tier importiere.

 

14.5.06

Heute Infos über den Bus- und Fährverkehr eingeholt. Könnte von hier bis tief in den Osten per Bus reisen. Oder Wien, Zürich, Straßburg. Mal sehen. Auf jeden Fall mit leichtem Gepäck, nunmehr ohne Anhänger und Rad. Letzteres wird in den Bussen nicht mitgenommen und ohne Rad kann ich den Anhänger nicht gebrauchen. Ist auch in Ebay bereits gut verkauft. Muss morgen den Versand klären wenn denn die Zahlung eingeht.

Nachtrag: Zahlung ist nie eingegangen, am 29.Mai mit Rad und Anhänger in Mannheim eingetroffen und gegen Barzahlung den Anhänger ausgeliefert. So musste ich den europäischen Teil der Tour komplett umändern. Dazu zahlte der Fahrradkäufer nicht, bestand auf Barzahlung bei Abholung. Die Kasse ist fast leer! Wie es weitergeht, keine Ahnung.

"Ich hab da was am Rücken!" - "Mir fehlt was an den Beinen!"

Gesehen in einem Stadtpark in Dublin, die Drei "lausten" sich gegenseitig. Kleine Nachbearbeitung in Photoshop. Just for fun!

17.5.06

Was für ein Wetter! Bilanz nach 7 Tagen Irland:

1 Tag Sonnenschein
1 Tag bewölkt
5 Tage heftiger Regen!

 

Bild 1) Grüne Insel, in der Tat
Bild 2) Wenn Felix nicht aufisst, die Elstern warten nur darauf
Bild 3) Blick von der alten Ruine nach Laoghaire

Zahlung für den Hänger noch immer nicht gebucht. Das hält mich hier unnötig fest! Banken! Nächste schlechte Nachricht, Busse nehmen Räder nicht mit und die Zeit wird knapp. Fähre nach England und dann mit dem Rad nach Dover? Muss mal checken was machbar ist.

Am Abend auf dem Weg zu meinem Schlafplatz hat mich Michael Byrne aufgelesen. Ehemaliger Radreisender (mit Rennrad) und allein in einem Hüttchen lebend überließ mir für eine Nacht sein Gartenhäuschen. Nach einem guten Frühstück und reichlichem smal Talk über Rad und die Welt ging es dann zur Fähre.

18.5.06

Ganz anders geht es nun weiter:

Fähre nach England, weiter mit dem Zug nach Harwich. Dort die Fähre nach Hoek van Holland. Theoretisch. Wenn einer eine Reise tut...!

Fähre nach England, Holyhead, kein Problem. Der Anschlusszug steht parat. Fahrrad und Hänger rein und einen guten Platz gab es auch. Der Zug soll durchfahren über London bis Harwich! Aber 3 Minuten vor der Abfahrt kommt Englands wichtigster und dienstbeflissenster Schaffner und ist der Meinung, mein Rad brauche eine Reservierung. Das Rad! Nicht ich! Hab ich nicht, am Schalter sagte mir das keiner - aussteigen. Der nächste Zug geht in 15 Minuten, dort braucht es keine Reservierung. Später erfuhr ich, die Reservierung ist nichts weiter als eine Vorabinformation an den Schaffner, damit er an einem bestimmten Bahnhof das Gepäckabteil aufschließen muss. Aha!

Also wieder in den Zug, hier hat jeder Anhänger ein Gepäckabteil, aber viermal umsteigen soll den Reisenden fit halten. Jedes Mal über Treppen zum anderen Bahnsteig. Mit Rad, Hänger und Hund. Der Höhepunkt war jedoch London. Von der Ankunftsstation zur Abfahrtsstation hatte ich die U-Bahn zu nehmen. Treppen, kein Lift. Und hier kann ich das Gepäck nicht in Etappen tragen es wäre weg gewesen. Jeder kann sich das Rad in Sekunden schnappen und in die Bahn einsteigen. Na es fand sich jemand der das Rad trug und bis zum Bahnsteig schob während ich den Anhänger schleppte. Bahnsteig 18, der ganz am Ende gelegene! Mir läuft das Wasser den Rücken runter. Dem Arsch runter auch!

Kurz vor 22.00 Uhr dann, Sturm und etwas Regen, Harwich. Die Nachtfähre hätte ich gegen hohe Gebühr für eine Pflichtkabine nehmen können. Fuhr natürlich heute am Morgen, und 40 Pfund sind auch teuer genug. Dafür ist meine eigene Kabine kostenlos, ohne Service aber ausreichend.

Das ist aber schon der...

19.5.06

Gegen 11.00 Uhr ging es los, auf nach Hoek van Holland. Bewegte See, es werden Tüten zum Rückwärtsessen verteilt. Es ist die größte und schnellste Fähre der Welt, die HSS 1500 Stena Discovery.

Auch hier nur Menschliches! Auf der Überfahrt klaute einer (Personal) meinen guten Regenponcho. Da Fahrgästen der Zutritt während der Fahrt verwehrt ist, tippe ich auf einen diebischen Angestellten. Das Ding war schwer zu finden, Us-army aus Ripstopnylon! Nicht dieses schwere gummierte Teil. Und es REGNET!!!

 

21.5.06

Und es regnet noch immer. Seit Irland, von einem Sonnen- und einen bewölkten Tag abgesehen nur Regen. Nun, in Holland wenigsten gemischt mit Sturm. So kämpft man das Rad schiebend vorwärts. Gut zu sehen auf den Bildern mit dem Lastkahn, er kämpft sich auf der Maas gegen den Sturm nach Rotterdam. Nur die Schafe schauen gelangweilt. Bild 1) Eingang zum Maastunnel für Radfahrer und Fußgänger; Bild 3) Weiß den Namen der Brücke nicht, sagt es mir. Bild 4) vorbildlich nicht nur die Radwege, auch die Ausschilderungen!

 

Auch das, typisch Holland, musste ja festgehalten werden...

 

 

 

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